Was ist Jungwacht & Blauring ?

 

Blauring & Jungwacht sind mit 32'000 Mitgliedern die grössten katholischen Kinder- und Jugendverbände der Deutschschweiz. Ein vielfältiges Angebot lädt Kinder und Jugendliche ein, Neues zu erleben und ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken. Blauring & Jungwacht sind mit der katholischen Kirche verbunden, jedoch offen für alle Kinder und Jugendlichen - unabhängig von Konfession oder Kultur.

Rund 15'000 Mädchen und 10'000 Knaben werden auf Pfarreiebene von ungefähr 7'000 jugendlichen Leiterinnen und Leitern ehrenamtlich betreut. Mädchen können im Blauring mitmachen, Knaben in der Jungwacht. In einigen Pfarreien haben sich Blauring & Jungwacht zur Jubla zusammengeschlossen und treffen sich in gemischten Gruppen.

Das Leben in Blauring & Jungwacht spielt sich vorwiegend in der Kindergruppe mit Gleichaltrigen ab. Alle Kindergruppen einer Pfarrei bilden zusammen eine Schar. Die Scharleitung und das restliche Leitungsteam planen und koordinieren das gemeinsame Scharleben, welches jedes Jahr zahlreiche Aktivitäten (Ausflüge, Spiele, Lager...) bietet.

 

Zur Gründung der Jungwacht

 

Die erste Jungwachtschar wurde am 26. Juni 1932 in Birsfelden gegründet - sie war also eine lokale Entstehung. Auch danach waren die Gründungen von Jungwachtscharen zunächst Initiativen von einzelnen Pfarreien. Hinzu kommt jedoch, dass an der Verbandsführertagung des SKJV im September 1932 vorgeschlagen wurde, die Kindergruppen als Vorstufe zu den katholischen Jugendgruppen in den Pfarreien zusammenzuschliessen.
Es existierten in der katholischen Verbandswelt bereits viele Kombinationen mit "-wacht", "-bund", "-schaft" und "Jung-". Benannt wurde die Jungwacht durch den Präses der ersten Jungwacht in Birsfelden. Dieser Name wurde später für den Zusammenschluss festgelegt.

 

Kurzporträt von Don Bosco ( Patron Jungwacht)

1815 in Bechi bei Thurin in ärmlichen Verhältnissen
geboren, war Don Bosco der grosse katholische Erzieher
des 19. Jahrhunderts. Unter vielen Schwierigkeiten Prister
geworden, begann er 1841 sei Erziehungswerk an der
verwahrlosten Turiner Arbeiterjugend.
1846 errichtete er ein Jugenddorf für etwa 700 verwahrloste
Kinder und Jugendliche, das zum Modell für über 500 ähnliche
Einrichtungen in Europa und Uebersee wurde.
Durch die Ausstrahlung seiner Persönlichkeit und eine ausserordentliche
pädagogische Begabung war ihm ein ungewöhnlicher Erfolg beschieden.
Er gründete mit einigen seiner ehemaligen Zöglinge 1868 die
Gesellschaft der Salesianer und war Mitbegründer der Don Bosco
Schwestern. Durch die Einrichtung von Handwerksschulen und
die Einrichtung von Abendkursen und Sonntagsschulen baute er
sein Jugendwerk auf. Seine Erziehungsmethode ist von Religion,
Vernunft und Liebe bestimmt und versucht, ohne Zwangsmittel
die eigene Mitarbeit des Jugendlichen an der Entwicklung seiner
Persönlichkeit zu fördern.
Don Bosco, der unter dem geistigen Einfluss von Philipp Neri und
Franz von Sales stand, war auch ein erfolgreicher Schriftsteller und
Verleger. Als Vertauensmann in den schweren Konflikten und
Verhandlungen zwischen dem Kirchenstaat und der Regierung des
entstehenden Königreiches Italien versuchte er zu vermitteln. Er
starb 1888 in Turin und wurde 1934 heiliggesprochen.
Fest: 31. Januar
Das Beste was wir auf der Welt tun können ist:
Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen Pfeifen lassen (Don Bosco)

In diesem Sinne wünsche ich eine gute Zeit
Präses Joe